Wann wechselt man die Zündkerzen?

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Wann sind die Zündkerzen zu wechseln? Wechselintervalle & Lebensdauer

Wann und wie oft die Zündkerzen zu wechseln sind, entscheidet die Materialqualität des jeweiligen Zündkerzentyps. Auch die Fahrweise spielt für einen möglichen frühzeitigen Verschleiß eine Rolle. Gemäß den Empfehlungen des Fahrzeugherstellers sollten die Zündkerzen je nach Kilometerstand oder Wartungsplan erneuert werden. Das vorgeschriebene Wartungs- und Wechselintervall der Zündkerzen ist in der Betriebsanleitung in Ihrem Auto und dem Serviceheft zu finden. Typische Werte sind alle 30.000 bis 100.000 Kilometer oder alle 2 bis 7 Jahre die Zündkerzen zu überprüfen und bei verschlissenen Elektroden oder sichtbaren Fehlern zu wechseln. Auch bei Anzeichen eines Zündungsdefekts sollten die Zündkerzen in einer Werkstatt fachgerecht überprüft werden.

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FAQ: Zündkerzen Wechselintervall

Wie lange halten Zündkerzen?

Die Lebensdauer von Zündkerzen hängt vor allem ab von: Zündkerzentyp, Fahrbedingungen und Fahrzeugwartung.

Zündkerzentyp

Vier neuwertige Zündkerzen hintereinander auf blauem Untergrund

Moderne Zündkerzen, insbesondere solche mit Edelmetall-Elektroden wie Iridium oder Platin, haben in der Regel eine längere Lebensdauer als herkömmliche Zündkerzen mit einer Mittelelektrode aus einer Nickellegierung und einem Kupferkern. Eine Platinzündkerze hat ein Wechselintervall von rund 60.000 Kilometer und hält damit zweimal länger als Standardkerzen. Da Platin ein Edelmetall ist, widersteht es den chemischen Angriffen der verbrannten heißen Abgasen besser. Von noch höherer Lebensdauer als Platinkerzen sind Zündkerzen mit Iridium. Iridium-Zündkerzen sind heute der höchste Stand der Technik. Das Wechselintervall dieser Zündkerzen liegt bei etwa 100.000 Kilometer. Das Metall ist eines der härtesten und hält darum die hohen Belastungen bei der Zündung am längsten durch.

Fahrbedingungen

Die Lebensdauer der Zündkerzen kann von den Fahrbedingungen beeinflusst werden. Wenn Sie häufig Kurzstrecken fahren, lagert sich Ruß und Ablagerungen auf den Zündkerzen, was die Lebensdauer verkürzt. Bei regelmäßigem Fahren auf Autobahnen oder längere Strecken verbrennt der Ruß und die Ablagerungen. Die Zündkerzen reinigen sich dadurch und halten länger.

Fahrzeugwartung

Regelmäßige Wartung des Fahrzeugs, einschließlich der korrekten Pflege und Einstellung der Zündanlage, kann die Lebensdauer der Zündkerzen verlängern. Ein gut gewartetes Fahrzeug mit einem korrekten Luft-Kraftstoff-Gemisch und einer ordnungsgemäß funktionierenden Zündanlage sorgt für eine lange Lebensdauer der Zündkerzen.

Die meisten Zündkerzen verrichten ihre Arbeit bis zum Wechsel problemlos und würden auch mehr Kilometer oder Jahre schaffen. Es gibt auch 30 Jahre alte, im Fachjargon "rehbraune" Zündkerzen, die noch einwandfrei funktionierten. Der wartungsgerechte Zündkerzenwechsel ist dennoch zu empfehlen. Denn von außen betrachtet ist es schwer sich ein Bild vom Verschleiß und möglichen Zündprobleme zu machen.

Welche Wechselintervalle sind für die Zündkerzen vorgeschrieben?

Das vorgeschriebene Wechselintervall für den Zündkerzenwechsel bei Ihrem Fahrzeug ist im Serviceheft zu finden. Es wird allerdings empfohlen, die Zündkerzen einmal pro Jahr untersuchen zu lassen, um den Elektrodenabstand zu prüfen und einen Defekt frühzeitig feststellen zu können.

Das Erneuern der Zündkerzen wird bei den meisten Herstellern im Rahmen einer vorgeschriebenen Inspektion vorgenommen. Besonders bei alten Autos wird die Inspektion jedoch gerne einmal ausgesetzt. Das Wechselintervall der Zündkerzen sollten Sie trotzdem nicht überspringen.

Wie oft sollte man Zündkerzen wechseln?

Vier neuwertige Zündkerzen für den Wechsel in der Werkstatt

Früher galt die Faustregel, dass Zündkerzen rund 30.000 Kilometer halten. Heute werden aber vermehrt Kerzen mit besseren Materialien wie Platin verwendet. Dadurch kann sich die Lebensdauer der Zündkerzen auf rund 60.000 bis gar 100.000 Kilometer verlängern.

Bei importierten, aber auch bei englischen Fahrzeugen, gibt es manchmal "krumme" Werte. Dort wird beispielsweise die Lebensdauer der Zündkerzen mit 36.000 km angegeben. Der Grund für dieses außergewöhnliche Wechselintervall ist allerdings denkbar einfach: Es liegt an der Meilenangabe des Ursprunglands. 20.000 Meilen sind umgerechnet (ca.) 36.000 Kilometer.

Was passiert, wenn man das Wechselintervall nicht einhält?

Nahaufnahme einer defekten Zündkerze

Werden die Zündkerzen nicht rechtzeitig gewechselt, können sie irgendwann den Dienst versagen und dann kann es schnell unangenehm werden. Sammelt sich beispielsweise Ruß auf der Zündkerzenoberfläche, kann er glühen und dadurch ungewollt eine vorzeitige Zündung auslösen. Wenn der Zylinder während des Komprimierens zündet, bekommt der Kolben einen starken Schlag ab. Der Motor klopft und das ist schädlich für ihn. Deshalb ist es im Endeffekt billiger, die Zündkerze rechtzeitig zu wechseln als den Motor.

Bei neuen Fahrzeugen, die sich noch in der Garantie beziehungsweise in der Gewährleistung befinden, ist das vorgeschriebene Wechselintervall ebenfalls unbedingt einzuhalten. Ansonsten erlöschen etwaige Garantie- oder Gewährleistungsansprüche. 

Zündkerzen bei Anzeichen auf Defekt prüfen und wechseln lassen

Neben den vom Hersteller vorgeschriebenen Intervallen gibt einige Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass es Zeit ist, die Zündkerzen zu prüfen und bei Bedarf zu wechseln. Wenn Sie eines oder mehrere der unten genannten Anzeichen bemerken, ist es ratsam, die Zündkerzen von einem Fachmann überprüfen zu lassen.

Zündkerzen bei den folgenden Anzeichen prüfen und gegebenenfalls wechseln lassen:

  • Motor startet unwillig
  • Geringe Motorleistung bei hohem Benzinverbrauch
  • Ruckeln beim Fahren
  • Plötzliches Ausgehen des Motors im Stehen
  • Die Zündkerzen haben sichtbar abgenutzte, angeschwärzte Elektroden

Es ist wichtig zu beachten, dass die oben genannten Anzeichen auch durch andere Faktoren oder Komponenten im Fahrzeug verursacht werden können. Eine fachmännische Überprüfung der Zündkerzen und des Zündsystems in einer Werkstatt ist ratsam, um die genaue Ursache der Symptome zu ermitteln.

Welche Zündkerzen für mein Auto?

Vier neue Zündkerzen für den Wechsel in der Werkstatt

Wichtig ist, dass bei einem Auto keine beliebigen Zündkerzen eingebaut werden dürfen. Die Zündkerzen müssen vom gleichen Zündkerzentyp sein wie die alten Zündkerzen. Neben dem Zündkerzentyp sollten bei der Auswahl der richtigen Zündkerzen auch die Zündkerzennummer sowie Herstellerempfehlungen berücksichtigt werden. Werden beim Wechsel Zündkerzen verwendet, die nicht den Herstellervorgaben entsprechen, kann das zu Startschwierigkeiten, schlechtem Motorlauf, erhöhtem Kraftstoffverbrauch und anderen Problemen führen.

Die passenden Zündkerzen sind in der Bedienungsanleitung oder im Wartungsheft Ihres Fahrzeugs angegeben. Alternativ können Sie auch die Informationen auf der Webseite des Herstellers oder direkt bei der Werkstatt im Rahmen des Wechsels ermitteln.

Wechselintervall fällig? Warum in die Werkstatt?

Sollte Ihr Auto neue Zündkerzen benötigen, so ist es ratsam, den Wechsel in einer Fachwerkstatt machen zu lassen. Dafür sprechen mehrere Argumente. In der Werkstatt sind geschulte Fachleute vor Ort, für die der Wechsel einer Zündkerze zur Routine gehört. Der Wärmewert der Kerze muss strikt eingehalten werden. Eine schräg eingedrehte Kerze kann das Gewinde zerstören und einen neuen Zylinderkopf erfordern, sowie weitere Folgeschäden verursachen.

Bei FairGarage können Sie den online Werkstattangebote für den Wechsel der Zündkerzen bei Ihrem Fahrzeug in der Nähe vergleichen. Alle gelisteten Werkstätten sind dabei Mitglieder der Kfz-Innung und haben zudem mindestens einen Kfz-Meister vor Ort. Egal für welche Werkstatt Sie sich am Ende entscheiden, für gute Qualität der Arbeit ist in jedem Fall gesorgt.