Servoöl wechseln oder nachfüllen lassen

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Servoöl nachfüllen oder wechseln lassen – Gründe, Zeitpunkt und Kosten

Eine Servolenkung ist heute in Fahrzeugen aller Klassen selbstverständlich. Sie erleichtert dem Fahrer die Lenkbewegungen, indem sie den dafür notwendigen Kraftaufwand reduziert. Bei einer hydraulischen Servolenkung geschieht das mithilfe einer Servopumpe und eines Hydraulikkolbens. Daher muss im Servosystem der Lenkung immer genügend Servoöl vorhanden sein. Wie man kostspielige Überraschungen in Folge von verbrauchtem Servoöl oder zu geringem Ölstand vermeidet, haben wir für Sie zusammengestellt. Auf FairGarage finden Sie Werkstätten in Ihrer Nähe, welchen Ihnen bei allen Fragen rund um die Servolenkung weiterhelfen und bei Bedarf das Servoöl nachfüllen oder austauschen können.

Wann ist der Wechsel des Servoöls nötig?

Fachmann beim Wechsel oder Nachfüllen des Servoöls in der Werkstatt

Glaubt man der Bedienungsanleitung des Autos, so ist der Wechsel des Servoöls unnötig, da es sich um eine so genannte Lifetime-Füllung handelt. Doch die Praxis zeigt in vielen Fällen, das dennoch nach einigen Jahren ein Wechsel erforderlich ist. Nur das einfache Nachfüllen des Servoöls ist nicht der richtige Weg. Im Laufe der Kilometer nimmt das Öl Abrieb, Wasser und Schmutz auf. Zugleich lassen die hohen Temperaturen im Motorraum das Öl altern. In solchen Fällen nimmt das Servoöl nach einigen Jahren im Vorratsbehälter eine dunkelbraune bis schwarze Farbe an. In einem solchen Fall ist es ratsam das Servoöl zu wechseln. 

Wechsel des Servoöls in der Werkstatt

Der Vorgang dauert in einer Werkstatt nur eine knappe Stunde. Zunächst wird in der Werkstatt das alte Öl mit einer Ölpumpe abgesaugt. Dann wird eine Leitung am Ölbehälter abgeklemmt und die Leitung in einen leeren Behälter geleitet. Nun wird der Motor gestartet und so lange frisches Öl nachgefüllt, bis die Leitungen gespült sind und nach dem verbrauchten Servoöl frisches Öl im Auffangbehälter landet. Etwas eleganter und professioneller lässt dich der Wechsel mit einer speziellen Maschine für den Servoölwechsel durchführen. 

Das Servoöl sollte bei der Inspektion geprüft werden

Das Hydrauliköl der Servolenkung muss nur in großen Abständen gewechselt werden. Der Zustand und die Füllmenge des Servoöls wird meist in Rahmen der regelmäßigen großen Inspektionen geprüft. Je nach Zustand des Öls, sollte es nachgefüllt oder gewechselt werden. Solange es noch klar und rot schimmert, ist alles ok.

Deshalb ist besser das Servoöl in der Werkstatt wechseln zu lassen

Wechsel oder Nachfüllen des Servolenkungsöl in der Werksattt

Bei einer Servolenkung genügt es nicht beim Wechsel einfach das passende Servoöl laut Fahrzeughandbuch nachzufüllen. Dabei übersehen, dass die Servolenkung anschließend auch fachgerecht entlüftet werden muss, um die eingeschlossene Luft aus dem System zu entfernen. Schon allein deshalb ist ein Fachwerkstatt eine gute Anlaufstelle. Es gibt weitere gute Gründe für den Besuch beim Experten. So ist für das Wechseln des Servolenkungsöls eine Spezialmaschine empfehlenswert. Ferner ist das alte Servoöl ein Gefahrenstoff und darf nicht in die Umwelt gelangen. Die Werkstatt sammelt das alte Öl um es fach- und umweltgerecht entsorgen zu lassen.

So erkennt man, dass Servoöl nachzufüllen ist

Ein Problem mit der Servolenkungsflüssigkeit macht sich zuerst beim Lenken bemerkbar. Da die Kraft für die Unterstützung der Lenkung nicht mehr ausreicht, lässt sich das Lenkrad zunehmend schwerer bewegen. Auch könnte an der Lenkung ein hoher Pfeifton zu hören sein, wenn das Lenkrad bewegt wird. Oder die Lenkung wirkt schwammig. Bei derartigen Anzeichen ist der Ölstand der Servolenkung zu prüfen und ggf. das Servoöl nachzufüllen oder zu wechseln. Die Profis in einer Fachwerkstatt wissen genau, welches Servolenkungsöl in Ihr Fahrzeug gehört. Hauptsächlich werden die Sorten ATF und CTF verwendet.

Kann man den Ölstand selber prüfen?

Nahaufnahme des Vorratsbehälter mit dem minimalen Stand des Servolenkungsöls

Den Stand des Servolenkungsöls können Sie selber prüfen. Dafür reicht es, bei abgeschaltetem Motor einen Blick in den Vorratsbehälter zu werfen. Je nach Fahrzeug kann das Prüfen des Ölstands unterschiedlich funktionieren. Auf alle Fälle sollte der Behälter so sauber sein, dass beim Öffnen des Deckels kein Dreck in den Behälter gelangen kann. Deswegen empfehlen wir, den Stand des Servolenkungsöls bei Fahrzeugchecks und Wartungen von Profis kontrollieren zu lassen. Wenn zu wenig Servoöl im Behälter vorhanden ist, ist es nachzufüllen. Wenn Öl nachgefüllt wird, sollte beobachtet werden, ob ein eine undichte Stelle im Leistungssystem gibt.

Mögliche Folgen beim fehlenden oder veralteten Servoöl

Bleiben die Symptome unbehandelt und das Servoöl wird nicht nachgefüllt oder gewechselt, wird das Lenken immer schwerer, weil die Unterstützungskraft nicht mehr ausreichend übertragen wird. In der Folge würde die Servopumpe oder das Lenkgetriebe Schaden nehmen, was teure Reparaturkosten verursachen kann. Ist das Servolenkungsöl überaltert und der der Kreislauf des Öls verschmutzt, droht der totale Ausfall des Lenksystems, falls das Problem nicht rechtzeitig behoben wird. Höhere Reparaturkosten sind hier vorprogrammiert, weil die Servolenkung teilweise oder komplett zu wechseln ist.

Wann das Nachfüllen bzw. Wechseln nutzlos ist

Fachmann wechselt das Servoöl nach dem Prüfen des Servolenkungssystems in einer Werkstatt

Das Nachfüllen des Servoöls ist nicht immer zielführend, da an einer Servolenkung auch ein Defekt vorhanden sein kann. Wenn das Servolenkungssystem zum Beispiel eine undichte Stelle hat, muss dieser Defekt erst repariert werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Servoöl in die Umgebung geraten könnte. Nach Reparaturen am Leistungssystem oder der Pumpe sollte man das Öl immer austauschen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Schmutz in das System eindringt und Schäden verursacht.

Was kostet der Wechsel des Servoöls?

Die Kosten für das Wechseln des Servoöls entfallen etwa je zur Hälfte auf die Arbeits- bzw. Werkstattkosten und auf das Material. Je nach Fahrzeug und Ausrüstung der Werkstatt dauert der Wechsel des Servolenkungsöls etwa 30-45 Min. Der reine Ölwechsel (ohne Öl, Dichtungen und Filter) kostet mindestens 50,- Euro. Der Preis für das Servoöl wird nach Litern berechnet und errechnet sich nach der erforderlichen Menge. Ein Liter ist ab rund 15,- Euro zu haben. In jedem Fall ist es kostengünstiger an einem Auto einen Wechsel des Servoöls durchzuführen als später eine aufwändige Reparatur.