Schäden an der Servolenkung

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So erkennen Sie eine defekte Servolenkung

Zustand und Funktion einer Servolenkung haben unmittelbaren Einfluss auf die Verkehrssicherheit. Ist die Servolenkung sehr schwergängig, kann das ein Zeichen für eine defekte Servolenkung sein. Besonders das Einparken mit einer kaputten Servolenkung ist äußerst anstrengend. Erfahren Sie, welche Anzeichen und Folgen eine defekte Servolenkung haben kann, was in der Werkstatt bei der Prüfung und Reparatur gemacht wird und welche Kosten dabei zu erwarten sind. Gleich können Sie zuverlässige Fachwerkstätten in Ihrer Umgebung finden.

Unterschiede der Servolenkungen

Nahaufnahme des Lenkrades am Auto

Die Servolenkung erleichtert Ihnen grundsätzlich das Lenken bei langsamer Fahrt und beim Rangieren. Es gibt zwei Arten von Servolenkungen: Die hydraulische Servolenkung und die elektrische Servolenkung. Bei der elektrischen Servolenkung wird das Lenken durch einen Elektromotor unterstützt. Bei einer elektrischen Servolenkung kann es zu einem Spannungsabfall kommen oder es geht eine Sicherung kaputt. Die Werkstatt reinigt dann die elektrischen Kontakte oder wechselt die Sicherung aus. Die elektrische Servolenkung ist im Regelfall wartungsfrei. Die hydraulische Servolenkung wird über eine Hydraulikanlage mit Öl betrieben. Bei einer defekten Servolenkung wird diese in der Werkstatt ausgetauscht.

Ursache für eine defekte Servolenkung

Ein Defekt an der hydraulischen Servolenkung wird häufig durch den Mangel an Servoöl in der Hydraulikanlage verursacht. Besonders der hohe Öldruck im System der Servolenkung erfordert vom Material höchste Anforderungen. Sobald das Servoöl ausläuft, läuft die Servo-Pumpe trocken und das Lenken wird schwer. Dadurch fließt auch kein Hydrauliköl mehr in das Lenkgetriebe, das dann ebenfalls austrocknet. Das Lenkgetriebe geht dann langsam kaputt.

So bemerken Sie Schäden an der Servolenkung

Ölverlust - ein der Symptome der defekten Servolenkung

Zusätzliche knarrende oder pfeifende Geräusche beim Einlenken deuten ebenfalls auf eine defekte Servolenkung hin. Undichte Schläuche der Hydraulikanlage führen zu Ölverlust. Beispielsweise lässt sich das ausgetretene Öl auf dem Boden unter dem Auto bemerken oder beim Blick in den Öl-Vorratsbehälter der Servolenkung. Schaumbildung im Vorratsbehälter weist ebenfalls auf einen Ölverlust hin.

Wie kann die Servolenkung schnell überprüft werden?

Ist die Servolenkung kaputt, sollte sie ausgetauscht werden. Grundsätzlich werden bei einem Defekt das Lenkgetriebe und die Servolenkung komplett ausgetauscht. Zuerst können Sie selbst den Flüssigkeitsstand des Öls am Vorratsbehälter überprüfen. Mit einem Messstab am Deckel des Vorrats-Behälters messen Sie einfach im Leerlauf den Füllstand.

Ist das Lenken nach dem Nachfüllen immer noch schwergängig, dann ist die Servolenkung höchstwahrscheinlich kaputt. Eine Vertrags- oder Freie Werkstatt in Ihre Nähe wird die Servolenkung reparieren oder austauschen.

Fahren ohne Servolenkung?

Die Servolenkung erleichtert den Lenkvorgang ungemein. Ist die Servolenkung ausgefallen, so ist ein Weiterfahren grundsätzlich nach wie vor möglich - allerdings nur unter beachtlichem Kraftaufwand, da die Lenkung sehr schwergängig wird. Es empfiehlt sich bei defekter oder ausgefallener Servolenkung so bald wie möglich eine Werkstatt aufzusuchen!

Untersuchung in der Werkstatt

Servopumpe wird unter anderen bei der defekten Servolenkung untersucht

Um die Ursache für eine defekte Servolenkung festzustellen, wird vorab das Hydrauliksystem untersucht. Es werden alle Schläuche, die Pumpe und alle Dichtungsringe auf ihre Dichtheit überprüft. Auch die Manschette des Lenkgetriebes kann einen Riss aufweisen. Dazu wird bei laufendem Motor das Lenkrad zu einer Seite voll eingeschlagen. Hiermit wird im System der kaputten Servolenkung der höchste Druck aufgebaut. Der Service-Mitarbeiter prüft dann bei laufendem Motor, ob es einen Riss oder eine undichte Stelle an der Servolenkung gibt und Öl austritt.

Kosten für eine Servolenkung

Bei Schäden an der Servolenkung wird aus Sicherheitsgründen das gesamte Servolenksystem ausgetauscht. Das bezieht auch den Einbau einer neuen Servopumpe mit ein. Für die Reparatur der defekten Servolenkung sind einige Arbeitsschritte notwendig.

Für das Einbauen der Servolenkung braucht der Mitarbeiter durchschnittlich 3-4 Stunden Arbeitszeit, denn für den Ausbau werden Vorderräder, Lenkköpfe und das Lenkgetriebe demontiert. Der Ölbehälter und die Pumpe werden am Motorblock befestigt. Das Entlüften des Hydrauliksystems ist der letzte wichtige Arbeitsschritt bei der Reparatur einer defekten Servolenkung. Zusätzlich fallen hohe Materialkosten für die kaputte Servolenkung an. Der Wechsel einer Servolenkung kostet somit zwischen 400-700 Euro.

Auf FairGarage können Sie schnell mehrere Angebote zu Festpreisen für den Austausch einer defekten Servolenkung online vergleichen und danach direkt einen Termin mit einer Werkstatt in der Umgebung ausmachen.