Kratzer am Auto entfernen

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Kratzer am Auto entfernen: Verfahren und Kosten

Widerstandsfähige Lackierungen, piepsende Kollisionswarner und automatische Einpark-Hilfen: Moderne Autos unterstützen ihren Fahrerinnen und Fahrer passiv und aktiv dabei, Blechschäden und Parkrempler entweder ganz zu vermeiden oder den kurzen Kontakt mit Gartenzaun oder Garagentor möglichst glimpflich verlaufen zu lassen. Nicht nur bei Stoßfängern, die im unmittelbaren Anstoßbereich liegen, lassen sich Kratzer im Lack jedoch im Laufe eines Fahrzeuglebens kaum komplett vermeiden: Auch die momentane Unaufmerksamkeit beim Öffnen von Türen, Motorhauben sowie Kofferraumdeckeln oder beim Parken an Hecken kann zu unschönen Beschädigungen führen - vom abgelenkten Hintermann an der Ampel oder im Kreisverkehr ganz zu Schweigen.

Eine erfahrene und geprüfte Karosserie- & Lackwerkstatt in Ihrer Nähe für das Entfernen Kratzer an Ihrem Auto finden Sie über die Werkstattsuche bei FairGarage. Stellen Sie eine Anfrage an die Werkstatt online oder kontaktieren Sie sie telefonisch, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.  Nach der Begutachtung des Schadens vor Ort kann man festlegen, ob die Reparatur zwingend notwendig ist, ob preisgünstigere Smart Repair-Verfahren Anwendung finden können und welche Kosten für das Entfernen der Kratzer in Ihrem Fall anfallen.

Erfahren Sie hier alles rund um die Kratzerentfernung:

Wer übernimmt die Kosten für die Reparatur der Kratzer an Ihrem Auto?

Kratzer an einem grünen Auto

Ist die Kratzer selbstverursacht und übersteigt die vereinbarte Sebstbeteiligung, übernimmt die Vollkaskoversicherung auf Wunsch die Werkstattrechnung. Der Autofahrer sollte sich aber informieren, ob mit der Kostendeckung ein Anstieg der Versicherungsprämie einhergeht. Nicht jeder Anbieter inkludiert die Instandsetzung kleinerer Parkrempler ohne Auswirkungen auf die individuelle Schadenfreiheitsklasse. Hat ein anderer Verkehrsteilnehmer Schuld an der Beschädigung, springt dessen Haftpflichtversicherung ein.

Wurde das Fahrzeug mutwillig beschädigt – zum Beispiel mit einem Schlüssel zerkratzt – oder liegt Fahrerflucht vor, sollte sich der Eigentümer an die Polizei wenden und den Fall zusätzlich seiner Kfz-Versicherung melden. Neben den eigentlichen Schäden sollten auch Auffälligkeiten im Umfeld des Fahrzeugs fotografiert und Ort sowie vermutliche Tatzeit dokumentiert werden.

Schadenersatz kann nur dann durchgesetzt werden, wenn der Täter polizeilich ermittelt wurde. Ansonsten kann der Halter seine Vollkaskoversicherung in Anspruch nehmen, zumindest wenn es um Blechschäden, Kratzer oder Brandstiftung geht. Zerstochene Reifen sind in der Regel nicht abgedeckt. Die Teilkasko-Police gleicht Schäden durch Glasbruch (Scheiben, Blinker- oder Scheinwerferglas) oder bei Teilentwendungen, zum Beispiel gestohlenen Außenspiegeln aus. Ist der Versicherungsnehmer nur mit der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflicht unterwegs, bleibt er auf den entstandenen Reparaturkosten sitzen.

Welche Vorgaben gelten bei Reparatur von Kratzern?

Die rund ums Fahrzeug verbaute Hightech hat auch Auswirkungen auf den möglichen Reparaturweg: Je nachdem, wo sich der Kratzer befindet – im Lack, Kunstsoff oder Glas, welche Elektronik sich darunter verbirgt und wie weit der nächste Sensor entfernt ist, gelten ganz unterschiedliche Herstellervorgaben. Nicht an jeder Stelle darf beliebig geschliffen, gespachtelt oder lackiert werden, zudem sind die empfohlenen Schichtdicken beim Lackaufbau zwingend einzuhalten. Ob Smart Repair zulässig ist oder eine bereits einmal ausgebesserte Stelle erneut repariert werden kann, lässt sich nach dem Begutachten des Schadens in der Fachwerkstatt entscheiden.

Wann müssen Lackkratzer repariert werden?

Kratzer mit und ohne Lackschäden an Stoßstangen dürften also zu den häufigsten Schadensbildern gehören. Doch auch, wenn Motorhaube, Kofferraumdeckel oder Türen betroffen sind, gilt immer der gleiche Grundsatz: Insofern der Schaden nicht „bis auf das Blech reicht muss die Anstoßstelle nicht zwingend ausgebessert werden, der verbleibende Lack schützt die Karosserie vor Korrosion. Stört der optische Schaden den Fahrer, können oberflächliche Lackkratzer in manchen Fällen zu überschaubaren Kosten „auspoliert“ werden, ohne dass eine aufwändigere Reparaturlackierung notwendig ist. Ist der Lackaufbau jedoch so tief verletzt, dass Stahl oder Aluminium den Witterungseinflüssen schutzlos ausgesetzt sind, drohen Folgeschäden durch die Entstehung von Roststellen – hier sollte nicht zu lange mit einer professionellen Instandsetzung gewartet werden.

Wann müssen Kratzer aus Autoscheiben entfernt werden?

Vergleichbares gilt bei Beschädigungen im Autoglas: Kratzer, zum Beispiel durch defekte Scheibenwischer, in der Windschutzscheibe können ein echtes Sicherheitsrisiko darstellen. Je nachdem, wie stark die Sicht des Fahrers beeinträchtigt ist oder ob Lichtreflexionen diesen nachts unerwartet blenden, steigt die Gefahr von Unfällen unter Umständen beträchtlich. Spätestens bei der nächsten Hauptuntersuchung ist mit Sanktionen des Prüfingenieurs zu rechnen, so dass die Kratzer im Autoglas von einer Werkstatt mit Erfahrung in Sachen Glasreparatur beziehungsweise Scheibenaustausch begutachtet werden sollte.

Wann müssen Kratzer im Innenraum repariert werden?

Anders sieht es bei Kratzern im Innenraum aus: Ist nur der Kunststoff im Cockpit oder ein Holzinlay beschädigt, hat dies im Normalfall keine weiteren Auswirkungen. Handelt es sich also nicht gerade um ein Leasingfahrzeug, muss der Eigentümer selbst entscheiden, ob er den die Kratzer im Kunststoff entfernen lässt und wie viel ihm ein makelloses Interieur ohne Gebrauchsspuren wert ist. Neben klassischen Reparaturmethoden können Smart Repair-Verfahren in vielen Fällen für eine kostengünstige Beseitigung kleinerer Kratzer sorgen.

Wann muss ich die Werkstatt aufsuchen?

Polieren nach neuer Lackierung

Doch nicht nur der Werterhalt sollte Autofahrer nach einem Zusammenstoß mit sichtbaren Spuren in die Werkstatt führen: Gerade weil moderne Stoßfänger reversible Crashelemente enthalten und zudem viele Sensoren zur Umweltüberwachung im unmittelbaren Anstoßbereich verbaut sind, sollten auch vermeintlich kleinere Schäden fachmännisch überprüft werden. Hat der Parkrempler die Fahrerassistenzsysteme empfindlicher getroffen als auf den ersten Blick ersichtlich, kann eine Neukalibrierung der Elektronik notwendig sein – unterstützende Fahrfunktionen wie Abstandswarner oder Parkassistenten können sonst nicht wie gewohnt arbeiten. Bleibt das gewohnte Piepsen als Warnung aus, könnte der nächste Kontakt heftiger ausfallen und hohe Reparaturkosten zur Folge haben.

Finger weg von DIY-Reparaturen

Selbst bei kleineren Zusammenstößen und vermeintlich oberflächlichen Beschädigungen sollten Autofahrer Do It Yourself-Versuche tunlichst vermeiden, um das ordnungsgemäße Funktionieren ihres Fahrzeugs nicht zu gefährden. Je nachdem, ob die betroffene Karosseriestelle aus Aluminium, Stahl oder Kunststoff besteht, sind zudem andere Werkzeuge und Instandsetzungsmethoden notwendig. Gemeinsam mit dem Reparaturbetrieb Ihres Vertrauens können Sie festlegen, ob der Schaden zwingend repariert werden muss, ob preisgünstigere Smart Repair-Verfahren Anwendung finden können und welche Instandsetzungskosten anfallen. Eine geeignete Werkstatt in Ihrer Nähe finden Sie über die FairGarage-Suchfunktion.