Reifenwechsel

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Reifenwechsel: Wann ist der richtige Zeitpunkt und was wird dabei gemacht?

Abgesehen vom jahreszeitlich bedingten Austausch steht der Reifenwechsel, bei dem die Reifen aller Räder gewechselt werden, auch manchmal unter dem Jahr an. Nämlich immer dann, wenn das Reifenprofil abgefahren ist. Die Arbeiten bei diesem Reifenwechsel unterschieden sich doch meist ziemlich vom üblichen Wechsel der Räder.

FairGarage erklärt, welche Arbeitsleistung was umfasst und wie sich der Reifenwechsel vom Wechseln der Räder unterscheidet. Für die beiden Services finden Sie zuverlässige Werkstätten in Ihrer Nähe und können gleich Angebote unverbindlich vergleichen. Ihr Wunschtermin lässt sich direkt online vereinbaren.

Unterschied zwischen dem Rad- und Reifenwechsel

Nachaufnahme des Reifenwechsels: Der alte Reifen wird von der Felge entfernt

Mit einem Radwechsel ist der Austausch des kompletten Bauteils gemeint. Also Felge und Reifen. Wenn eine Werkstatt den Auftrag erhält einen Radwechsel zu machen, montiert der Mechaniker die alten Räder ab und die neuen wieder an.
Der häufig genutzte Begriff „Reifenwechsel“ umfasst in der Fachsprache deutlich mehr als das Lösen und Befestigen von Schrauben oder Muttern. Bei einem Reifenwechsel wird das Gummi von der Stahl-oder Alufelge entfernt und ein neuer aufgezogen.

Rad und Reifenwechsel – Kostenunterschied

Natürlich ist der einfache Austausch von Rädern deutlich günstiger als die Reifenwechsel auf die jeweiligen Felgen. Für den reinen Radwechsel bieten Werkstätten in den saisonalbedingt starken Monaten sogar besonders günstige Preise ab etwa 20 Euro an.

Das Wechseln der Reifen ist deutlich teurer. Es umfasst den Radwechsel plus Zusatzarbeiten, zudem müssen natürlich auch die teuren Betriebs- und Anschaffungskosten für die Spezialmaschinen zu einem gewissen Teil refinanziert werden. Für den Kunden das kostspieligste Teil sind meist die Reifen selbst. Werkstätten montieren üblicherweise aber auch selbst mitgebrachte Reifen. So bleibt dem Kunden die Wahl, wo er den Ersatz einkaufen möchte.

Warum sind Reifen zu wechseln?

  • Schlechte Fahreigenschaften
  • Gefahr von Aquaplaning

Die Reifen werden durchgehend den Belastungen des normalen Fahrens und Bremsens ausgesetzt. Die Folge sind Abnutzungserscheinungen. Je weniger Profil auf dem Reifen ist, desto schlechter sind seine Fahreigenschaften. Der Reifen verliert an Haftung auf der Straße. Außerdem verlängern abgenutzte Reifen den Bremsweg und beeinträchtigen die Fahrstabilität. Bei Nässe auf der Straße ensteht mit wenig Profiltiefe zudem die Gefahr von Aquaplaning. Aquaplaning bedeutet, dass das Wasser auf der Straße von den Reifen nicht schnell genug abgeführt werden kann. Das Fahrzeug "schwimmt auf" und ist somit für kurze Zeit nicht mehr zu lenken und zu bremsen. Breitreifen, die gern auf schnellen Autos montiert werden, sind sogar besonders anfällig für das Aufschwimmen.

Abgenutzte Reifen sind damit ein ernstzunehmendes Risiko im Straßenverkehr und sollten bald gewechselt werden!

Wann sind die Reifen zu wechseln?

Die Reifen am Auto sind die einzige Verbindung zur Straße. Entsprechend ernst sollten alle Fragen rund um die Reifen genommen werden. Eine der wichtigsten Aspekte rund um die luftgefederten Reifen (Pneus) ist die Frage, wann genau ein Reifenwechsel fällig ist.

Häufigste Gründe für den Reifenwechsel:

  • Die Mindestprofiltiefe 1,6 Millimeter ist erreicht
  • Sichtbar beschädigte Reifenflanken oder -oberfläche
  • Bemerkbarer Druckverlust an den Reifen
  • Die km-Leistung bzw. das Reifenalter sind erreicht

Welche Profiltiefe darf ein Reifen haben?

Neue Reifen für den Wechsel in der Fachwerkstatt

Oft wird lediglich die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe als Anhaltspunkt genannt. Auf deutschen Straßen ist eine Restprofiltiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Diese Profiltiefe ist jedoch bereits sehr gering! Dringend empfohlen wird daher eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimetern. Vor allem im Winter mit teilweise stark wechselnden Witterungsverhältnissen, sollten die 4 Milimeter eingehalten werden. Aber auch im Sommer sind 4 Milimeter empfehlenswert, um die oben genannte Gefahr von Aquaplaning zu reduzieren.

Was tun bei sichtbar beschädigten Reifen?

Beschädigte Reifenflanken oder Reifenoberflächen sind ebenfalls ein deutliches Indiz für einen möglichen Reifenwechsel. Meist rühren solche Beschädigungen von einem heftigen Kontakt mit einem Bordstein her. Oder vom Überfahren scharfkantiger Gegenstände (z.B. Glas, Nägel auf der Straße). In diesen Fällen sollte der Reifen auf jeden Fall in der Werkstatt untersucht werden. Denn das Gewebe könnte brechen und möglicherweise zum Platzen des Reifens führen. Auch einseitig abgefahrene Reifen sind ernst zu nehmen und sollten untersucht werden. Sie könnten auf einen Fehler im Fahrwerk hinweisen, wie beispielsweise eine verstellte Spur. Sollte dies der Fall sein, muss die Spur auch neu eingestellt werden und es ist nicht mit einem einfachen Reifenwechsel getan.

Bei einer sichtbaren Beschädigung der Reifen, sollte also bald die Werkstatt aufgesucht werden!

Bemerkbarer Druckverlust

Dass Reifen mit der Zeit etwas an Druck verlieren, ist eine normales Phänomen. Deswegen sollte der Reifendruck regelmäßig überprüft und ggfs. Luft nachgefüllt werden. Bemerken Sie allerdings einen übermäßigen bzw. schnelleren Druckverlust als sonst an den Reifen, sollte die nächste Fahrt ebenfalls in die Werkstatt führen. Denn möglicherweise ist der Schaden von außen ersteinmal nicht sichtbar.

Wann ist die Kilometerleistung der Reifen erreicht?

Im Durchschnitt und bei normaler Fahrweise hält ein Reifen zwischen 25.000 km und 50.000 km. Das ist aber lediglich ein Richtwert.

Wie alt darf ein Reifen sein?

Was das maximale Alter angeht, gibt es verschiedene Empfehlungen, jedoch kein allgemeingültiges Alter laut Gesetzgeber. Der TÜV empfielt die Reifen mit einem Alter von 6 Jahren zu tauschen. Denn Reifenflanken werden mit der Zeit porös und rissig, da das Material langsam aushärtet. Grund dafür sind die wechselnden Witterungsbedingungen, denen die Reifen ausgesetzt sind: UV-Strahlung der Sonne, Hitze und Kälte.

Um das Alter Ihrer Reifen zu bestimmen, hilft die vierstellige DOT-Nummer, welche an der Seite des Reifens zu finden ist. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden für das Herstellungsjahr der Reifen.

Kann man die Reifen selber wechseln?

Die Antwort lautet nein. Um den alten Reifen von der Felge ab- und den neuen Reifen wieder aufzuziehen, wird spezielles Equipment benötigt.

Was wird beim Reifenwechsel in der Werkstatt gemacht?

Reifenwechsel in der Fachwerkstatt: Reifen wird auf die Felge aufgezogen

Für den Reifenwechsel braucht der Monteur eine Maschine um den fest anliegenden Pneu von der Felge zu trennen. Für die anschließende Montage wird dann eine spezielle Reifenmontierpaste verwendet, damit der Gummi besser über die Felgenwulst rutscht. Beim Tausch des Reifens wird zudem auch das Ventil und bei modernen Fahrzeugen gegebenen Falles das Reifendruck Kontrollsystem (RDKS) ausgetauscht bzw. gewartet. Zum Abschluss wird ausgewuchtet;  das Rad wird mit Hilfe einer Reifenwuchtmaschine auf Unwuchten geprüft und diese bei Bedarf mit Gewichten ausgeglichen. Damit wird sichergestellt, dass das Rad auch wirklich rund läuft. Erst nachdem alle diese Aufgaben erfolgreich abgeschlossen sind, können die Räder wieder am Fahrzeug montiert werden.