Grundlegendes zur Zylinderkopfdichtung

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Zylinderkopfdichtung undicht: Was ist zu tun?

Für viele alte Fahrzeuge kann es der letzte Defekt sein: Zylinderkopfdichtung undicht! Der Austausch dieses wichtigen Verbindungsglieds zwischen Motorblock und Zylinderkopf ist aufwendig und muss genau durchgeführt werden. Bei angemessener Fahrweise hält die Zylinderkopfdichtung ein Autoleben lang oder bis die Kosten des Wechsels den Fahrzeugwert deutlich übersteigen. Wird sie bei neueren Fahrzeugen undicht, muss sie schnellstmöglich gewechselt werden.

Zylinderkopfdichtung undicht: Was funktioniert nicht mehr?

Zylinderkopfdichtungen liegen zwischen dem Kurbelwellengehäuse und dem Zylinderkopf. Diese Dichtung hat die Aufgabe, den Bereich zwischen dem Zylinderkopf und dem Zylinderblock abzudichten. Zusätzlich gehört die Abdichtung der Luft- und Ölkanäle und des Kühlsystems zu ihren Aufgaben. Weil sie auch die Kanäle für das Kühlmittel und Motoröl abdichtet, muss das Zylinderkopfdichtungs-Dichtmittel beständig gegenüber Chemikalien sein. Die verschiedenen Flüssigkeiten dürfen sich auf keinen Fall miteinander vermischen. Damit kein Leck in den Leitungen auftritt, müssen sie nach außen hin komplett gasdicht abgeschlossen sein. Neben dem Zylinderkopf schließt die Zylinderkopfdichtung die Brennräume des Verbrennungsmotors voneinander ab. Ist die Zylinderkopfdichtung undicht, sind die Brennräume nicht abgedichtet und es vermischen sich Flüssigkeiten wie Öl und Kühlmittel oder Öl und Kraftstoff sowie Gase in den Brennräumen.

Hoch belastet und unverzichtbar

Zylinderkopfdichtung-top - Zylinderkopfdichtung montiert. Motorraum

Die Zylinderkopfdichtung ist ein unscheinbares, aber komplexes Teil im Automotor. In modernen Motoren wird sie in vielen Varianten eingesetzt und trägt zu einer effizienten und sicheren Motorleistung bei. Generell besteht die Zylinderkopfdichtung aus einem Trägerblech oder einem Metallgitter. In diesem ist eine hitzebeständige Kunststoffmasse eingefügt. Auf der Oberfläche der Dichtung ist eine Anti-Haftschicht aufgetragen. Während der Motor läuft, ist sie hohen Temperaturen ausgesetzt. Bei laufenden Dieselmotoren kann teilweise eine Hitze von über 300 Grad Celsius erreicht werden. Durch den Verbrennungsdruck entstehen Kräfte von bis zu 200 Bar. Die Kopfdichtung ist hohen Belastungen ausgesetzt. Nach mehreren Jahren regelmäßiger Nutzung kann deshalb die Zylinderkopfdichtung undicht werden.

Zylinderkopfdichtung undicht: die Folgen

Zylinderkopfdichtung-bot- einzelne schwarze Zylinderkopfdichtung komplett auf weißem Hintergrund

Eine Zylinderkopfdichtung muss den hohen thermischen und mechanischen Beanspruchungen konsequent standhalten. Trotz der eng aneinanderliegenden Zylinderkanäle und der permanenten Beanspruchung muss die Kopfdichtung optimal abdichten. Ist die Zylinderkopfdichtung undicht, so führt das teilweise zu erheblichen Schäden am Motor.

Es kann zu Rußbildung und verkokten Einspritzdüsen kommen. Der Verlust von Öl und Kühlwasser beeinträchtigt Schmierung und Kühlung.Der Kraftstoffverbrauch erhöht sich. Wasser im Öl führt bei kalten Temperaturen zu Startproblemen. Der Motorölverlust verbietet rein rechtlich die Weiterfahrt. 

Je nach Belastung des Motors wird die Zylinderkopfdichtung plötzlich oder auch erst nach einer gewissen Zeit undicht. Neben durch Fehler bei der Planung oder Montage verursachten Defekten ist die Zylinderkopfdichtung mit ihren Komponenten ebenso ein Verschleißteil.

Zylinderkopfdichtung undicht: Symptome

Die Symptome einer defekten Zylinderkopfdichtung sind unterschiedlich, da sie verschiedene Flüssigkeiten und Motorbereiche voneinander trennt. Ist die Zylinderkopfdichtung undicht, muss das nicht unbedingt nach außen erkennbar sein. Typische Anzeichen sind:

  • Motor zeigt Ölverlust
  • Motor verliert Kühlmittel
  • hohe Motortemperatur
  • weißer Rauch aus Auspuff
  • erhöhter Kraftstoffverbrauch
  • Öl im Kühlmittel

Zylinderkopfdichtung prüfen beim Profi

Lautet die Diagnose „Zylinderkopfdichtung undicht“, muss sie gewechselt werden. Das ist nicht einfach, denn die Dichtung sitzt sehr unzugänglich zwischen Motorblock und Zylinderkopf. Der Zylinderkopf muss demontiert werden. Bei älteren Fahrzeugen ist der Zylinderkopf je nach Lage des Motors und Sonderausstattungen verhältnismäßig leicht zugänglich. Bei modernen Fahrzeugen sind oft zahlreiche zusätzliche Aggregate im Motorraum verbaut, die den Zugang zum Zylinderkopf erschweren und zuerst demontiert werden müssen.

Wer eine Zylinderkopfdichtung wechseln will, braucht in den meisten Fällen Spezialwerkzeug, um nach getaner Arbeit den Zahnriemen oder die Steuerkette einzustellen. Er muss außerdem genau arbeiten, denn die Dichtung kann zwar passen, aber dennoch nicht die richtige sein. Stimmt der Abstand zwischen Motorblock und Zylinderkopf nicht, kann nicht das nötige Verdichtungsverhältnis erzeugt werden.

Die Dichtung muss ausreichend auf die abzudichtenden Teile gepresst sein. Dazu dürfen die Bauteile nicht zu raue Oberflächen haben. Wurde beim Einbau der Zylinderkopfdichtung und beim Planen zu grob gearbeitet, kann das passieren. Eine nicht plane Oberfläche kann dazu beitragen, dass die Dichtung nicht genau passend aufliegt. Wenn es noch nicht zu spät ist, sollte der Zylinderkopf durch erneutes Planen nachbearbeitet werden.

Wer keine Erfahrung mit diesem Problem und keinen erfahrenen Schrauber an seiner Seite hat, sollte lieber auf die Kompetenz einer Profiwerkstatt vertrauen und die Zylinderkopfdichtung prüfen lassen. Beugen Sie einem Motorschaden durch nicht fachgerechtes Wechseln der Zylinderkopfdichtung vor. Beauftragen Sie eine Werkstatt in Ihrer Nähe. Bei FairGarage finden Sie den richtigen Ansprechpartner und können Preise vergleichen.