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Zylinderkopfdichtung defekt: Weiterfahren oder reparieren lassen?

Sollten Sie in der misslichen Lage sein und an Ihrem Auto ist die Zylinderkopfdichtung kaputt: Bringen Sie Ihren Wagen schnellstmöglich in die nächste Werkstatt, um die Dichtung erneuern zu lassen. Dies gilt immer bei der Diagnose „Zylinderkopfdichtung defekt“: Weiterfahren nur für die Reparatur bis zur Werkstatt! Bei FairGarage finden Sie Fachwerkstätten in Ihrem Umkreis, die defekte Zylinderkopfdichtung am Fahrzeug prüfen und gegebenenfalls wechseln. Berechnen Sie gleich unverbindlich die Kosten für Ihr Auto, vergleichen Sie Angebote in Ihrer Nähe und vereinbaren Sie den Termin bequem online.

Zylinderkopfdichtung kaputt: Folgen sind schwerwiegend

Zylinderkopfdichtung-defekt-top - Hälfte einer montierten Zylinderkopfdichtung mit weißem Rand

Ist die Zylinderkopfdichtung defekt, kann Weiterfahren weitaus mehr Schaden anrichten als nur Öl- und Kühlmittelverlust. Durch die Undichtigkeit vermischen sich Flüssigkeiten und Gase, die Verbrennung wird unsauber und die Kompression beeinträchtigt. Als weitere Folge kann der Motor erheblichen Schaden nehmen, sodass er bald seinen Dienst quittieren wird. An Weiterfahren ist dann mitunter gar nicht mehr zu denken. Besonders für alte Autos heißt das nicht selten: wirtschaftlicher Totalschaden. Ist die Zylinderkopfdichtung kaputt und wird dies ignoriert, ist die schwerwiegendste Folge die Verschrottung des Wagens.

Zylinderkopfdichtung defekt: Weiterfahren nicht zu empfehlen

Zylinderkopfdichtung defekt? Weiterfahren gehört jetzt nicht zu den nötigen Maßnahmen. Im Gegenteil: Es schadet dem Wagen zusätzlich. Möglicherweise geraten Sie sogar in rechtliche Konflikte: Sollte die Ölleitung undicht sein, verliert Ihr Auto mit aller Wahrscheinlichkeit Motoröl. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Sie auch rein rechtlich nicht weiterfahren. Das aus dem Motorraum leckende Öl kann Bodenverunreinigungen und empfindliche Umweltverschmutzungen verursachen. Sollte Ihnen hierbei fahrlässiges Verhalten nachgewiesen werden, kann ein sehr hohes Bußgeld auf Sie zukommen. Das Auto wird außerdem unzuverlässig. Wenn Wasser in das Öl eindringt, kann Ihr Auto besonders in kalten Wintermonaten liegen bleiben oder startet erst gar nicht. Das Fahren mit defekter Zylinderkopfdichtung lohnt sich also nicht. Sobald der Defekt erkannt wurde, muss er beseitigt werden. Sonst führt er, zum Bedauern vieler Autofahrer, zum Schrottplatz.

Zylinderkopfdichtung kaputt: Ursache des Lecks

Defekte Zylinderkopfdichtung im Motor eines Autos

Ist der Schaden einmal entstanden, fragen Sie sich sicher: Warum geht eine Zylinderkopfdichtung kaputt? Wir geben Ihnen darauf die Antwort, damit die nächste Kopfdichtung bis zum Autolebensende hält.

Obwohl die Zylinderkopfdichtung ein Bauteil mit einer sehr hohen Lebensdauer ist, zählt sie als Verschleißteil. Die Verschleißerscheinungen sind in der Regel die Hauptursache für einen Defekt und nur schwer vermeidbar. Deshalb kommen defekte Zylinderkopfdichtungen häufig bei älteren Autos vor. In Ausnahmefällen ist eine stetige Überforderung des Materials der Grund für die kaputte Zylinderkopfdichtung. Ständig überhöhte Drehzahlen, hohe Motortemperaturen oder Extrembelastungen greifen das Material an und verändern seine Form. Schon kleinste Hitzeschäden verändern die plane Oberfläche des Zylinderkopfs und das Dichtungsmaterial. Damit sorgen sie für Undichtigkeiten. Besonders bei Motoren mit hohen Kilometerständen muss deshalb nach einer Überhitzung des Motors, verursacht zum Beispiel durch einen Marderbiss am Kühlmittelschlauch, verstärkt auf Symptome einer defekten Zylinderkopfdichtung geachtet werden.

Zylinderkopfdichtung defekt: den Schaden erkennen

Man kann eine defekte Zylinderkopfdichtung erkennen, indem man auf spezifische Symptome achtet, die einzeln oder zusammen auftreten können. Ist die Zylinderkopfdichtung defekt, werden Flüssigkeiten und Gase im Motor nicht mehr sauber getrennt. Sie vermischen sich. Das hat einige eindeutige Symptome zur Folge:

  • Öl- und Kühlmittelverlust
  • hohe Motortemperatur
  • weißer Auspuffqualm
  • erhöhter Kraftstoffverbrauch
  • Öl im Kühlmittel
  • Wasser im Motoröl

Treten diese Anzeichen auf, ist wahrscheinlich die Zylinderkopfdichtung kaputt. Mitunter zeigt sich der Schaden aber erst spät in aller Eindeutigkeit. Achten Sie bei einem Verdacht auf kleinste Zeichen, um größere Probleme zu vermeiden. Denk Sie daran: Zylinderkopfdichtung defekt – Weiterfahren ist keine Option!

Wie lange hält die Zylinderkopfdichtung?

Je nachdem wie mit dem Motor umgegangen wird, halten die Kopfdichtungen unterschiedlich lang. Die Zylinderkopfdichtungen in Dieselmotoren werden intensiver belastet als bei Benzinern. Hier herrschen höhere Temperaturen und Druckbelastungen, die den Defekt beschleunigen können.

Wird das Auto behutsam gefahren, halten die Zylinderkopfdichtungen bei manchen Autos bis zu ihrer Verschrottung. Andere Fahrer hingegen strapazieren die Teile durch extreme Fahrweisen. Vor allem hohe Drehzahlen des Motors führen zu einer kürzeren Haltbarkeit der Zylinderkopfdichtungen. Mit diesem Wissen können Sie ein neues Auto materialschonend fahren, mit dem Ziel, dass es nie einen Schaden erleiden wird.

Nur leider lässt sich der Fahrstil des Vorbesitzers eines Gebrauchtwagens schwer prüfen. Sollte der Wechsel bei Ihrem Auto nötig sein, finden Sie bei FairGarage die passende Werkstatt zu Ihrem Budget in Ihrer Nähe.