Den Anlasser prüfen – wie geht das?

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Wie lässt sich der Anlasser prüfen?

Wenn das Auto nicht mehr anspringt, kann das verschiedene Gründe haben. Einer davon ist der Anlasser. Der Anlasser im Auto dient dazu, den Motor auf eine bestimmte Drehzahl zu bringen, damit dieser starten kann. Ist diese Drehzahl erreicht, läuft der Motor dann selbständig weiter. Springt der Motor beim Startversuch nicht an, gilt es zunächst den Grund dafür zu finden. Dabei ist es möglich den Anlasser zu prüfen, um zu schauen, ob bei ihm oder dem naheliegenden Magnetschalter das Problem liegt. Denn in den meisten Fällen liegen die Startprobleme an einem kaputten Anlasser, abgenutzten Zündkerzen oder einer entladenen Batterie. Lässt sich beim Testen der Anlasser als Ursache eingrenzen, so gilt es diesen auszutauschen. Auf FairGarage können Sie sich über die häufigsten Fehlerquelle informieren sowie die genauen Kosten für den Wechsel des fehlerhaften Anlassers schnell und unverbindlich berechnen lassen.

Verschiedene Tests messen die üblichen Fehlerquellen

Ein grün leuchtender Startknopf des Anlassers

Man kann einen Anlasser genau prüfen. Für eine fachmännische Prüfung braucht es aber das richtige Werkzeug. In einer Werkstatt wird der Anlasser systematisch auf die gängigsten Fehler getestet. Da ein Ausbau Arbeitszeit kostet, wird der Anlasser zuerst noch im Auto selbst geprüft. Zum Anlasser prüfen gehört auch die Kontrolle der elektrischen Verbindungen. Das lässt sich auch im eingebauten Zustand durchführen - beispielsweise kann eine verrostete Masseverbindung den Starter als größten Stromfresser im Auto lahmlegen. Im eingebauten Zustand lässt sich ebenfalls der Stromdurchgang messen. 

Ohne Anlasser startet das Auto nicht

Es gibt aber auch durchaus ernsthafte Defekte am Anlasser. Er hält in der Regel sehr lange, ständige Kurzstreckenfahrten mit vielen Startvorgängen verkürzen die Lebensdauer jedoch beträchtlich. Bei Langstreckenautos ist er manchmal durch die wenigen Startvorgänge verschmutzt oder einfach hängen geblieben. Lassen Sie schon beim Verdacht auf einen Defekt in der Werkstatt den Anlasser prüfen. Denn zum Starten des Motors sind Sie auf dieses Bauteil angewiesen. Bei einem defekten Anlasser nutzt auch das Fremdstarten vom hilfsbereiten Nachbarn nichts! Die Werkstatt hat dafür das richtige Werkzeug, wie den Multimeter. Mit ihm lässt sich die interne Kontaktprüfung durchführen.

Vielleicht liegt es auch an der Batterie

ein auseinander gebauter Anlasser auf einem metallenen Hintergrund

Falls der Motor nicht anspringt, kann das aber auch an der Autobatterie liegen. Ist die Batterie nur halb entladen, dreht der Anlasser zu langsam, um den Motor auf Drehzahl bringen zu können. Sie kennen sicher das typische Geräusch am ersten frostigen Wintermorgen, an dem sich zeigt, welche Batterien austauschreif sind. Ist die Batterie fast vollständig entladen, dreht der Anlasser überhaupt nicht mehr; der Strom reicht nicht einmal dafür aus, dass der Magnetschalter den Starter für den Anlassvorgang einrückt. Sie kennen sicher das dazugehörige hektische "Klack-Klack", wenn der Schalter versucht, mit dem Reststrom einzurücken. Bevor also gleich der ganze Anlasser ausgetauscht wird, gilt es zu prüfen, ob er wirklich Schuld an den Startproblem hat. Falls das dann doch zutrifft, führt am Einbau eines neuen Anlassers kein Weg vorbei.

Selber den Anlasser prüfen

Einen hängenden Magnetschalter zu testen und wieder in Gang zu bringen geht übrigens auch mit einfachen Mitteln. Das geht mit einem Besenstiel oder kleinem Hammer und einer zweiten Person. Bei diesem Test wird überprüft der Magnetschalter. Dabei ist der Anlasser über Anschlussklemmen an die Autobatterie angeschlossen. Eine Person startet, die andere schlägt mit dem Holz gegen den Magnetschalter. Sollte der Starter funktionieren, kann er über die Spannung der Batterie gestartet werden. Mit etwas Glück springt das Auto an. Aber Achtung, das ist nur eine vorübergehende Notlösung! Um einen sicheren Start zu ermöglichen, bedarf es einem einwandfreien Anlasser! Auch kann bei ungeschicktem Arbeiten ein Kurzschluss verursacht werden. Ungeübten Hobbybastlern ist daher von dieser Methode unbedingt abzuraten!

Den neuen Anlasser gibt es in der Fachwerkstatt

Den Starter zu überprüfen und zu wechseln ist ansonsten Profiarbeit. Zum Anlasser testen gehört eine umfangreiche Fachausbildung. Allein das korrekte Messen ist für Laien kaum möglich. Wird bei der Prüfung ein Schaden fest gestellt, ist es empfehlenswert, diesen umgehen zu beheben. 
Dann wird der Anlasser ausgebaut und durch ein Neuteil ersetzt. Den passenden Termin und die richtige Fachwerkstatt finden Sie gleich hier.