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Autobatterie leer – was tun?

Autobatterien versorgen die elektrischen Verbraucher des Fahrzeugs bei abgestelltem Motor mit Energie und sind vor allem für den Startvorgang des Motors zuständig. Während der Fahrt wird die Autobatterie kontinuierlich wieder aufgeladen, um die während des Startvorgangs verbrauchte Energie zu ersetzen. Um einen reibungslosen Start des Motors zu gewährleisten, sollte die Autobatterie immer über ausreichend Kapazität und Ladung verfügen. Wenn die Autobatterie leer oder annähernd leer ist, ist das Anlassen des Motors in der Regel nicht mehr möglich.

Moderne Batterien im Auto sind robust, verfügen über eine ausreichende Kapazität und bieten eine lange Lebensdauer. Dennoch kommt es vor, dass die Autobatterie leer ist – an das Starten des Fahrzeugs ist dann nicht mehr zu denken. Hier erfahren Sie, welche Anzeichen auf eine leere Autobatterie schließen lassen und was Sie bei einer entladenen Autobatterie tun können. Darüber hinaus können Sie eine Fachwerkstatt in Ihrer Nähe finden, Festpreisangebote unverbindlich vergleichen und den passenden Termin zum Austausch direkt online vereinbaren.

Autobatterie leer: die Anzeichen

Automechaniker testet, ob die Autobatterie leer ist

Ist die Autobatterie leer, versagen sämtliche elektrische Verbraucher ihren Dienst – selbst die Warnblinkanlage und die Zentralverriegelung funktionieren dann nicht mehr. Wenn die Autobatterie leer ist, liegt das meist an der hohen Anzahl an Stromverbrauchern wie beispielsweise der Heckscheibenheizung, den Scheinwerfern und der Klimaautomatik. Insbesondere in der kalten und dunklen Jahreszeit, wenn Heizung und Beleuchtungssysteme stark gefordert sind, muss die Batterie viele Verbraucher gleichzeitig versorgen. Dazu kommen noch die niedrigen Außentemperaturen, die der Kapazität der Batterie zusetzen. Das Ergebnis ist dann – besonders bei Kurzstreckenfahrten – eine zu schwach geladene oder vollständig leere Autobatterie. Autobatterie leer – was tun? Um diese Frage zu beantworten, ist zunächst Ursachenforschung notwendig.

Autobatterie leer: Ursachen

Wenn das Fahrzeug beispielsweise nach einer kalten Nacht nicht mehr anspringt, kommen mehrere Ursachen infrage:

  • Die Batterie ist leer, weil ein elektrischer Verbraucher angeschaltet war.
  • Die Batterie ist leer, weil sie altersbedingt eine reduzierte Kapazität aufweist und die elektrische Energie nicht mehr in ausreichendem Umfang speichern kann.
  • Die Batteriepole sind korrodiert, wodurch die Batterie nicht ausreichend aufgeladen wurde.
  • Die Lichtmaschine, der Regler oder eine Verbindung sind beschädigt, wodurch die Batterie nicht richtig geladen wurde.

Zu den häufigsten Ursachen der leeren Autobatterie gehört die vergessene Fahrzeugbeleuchtung. Wenn Sie beispielsweise abends das Stand- oder Abblendlicht des Autos nicht ausschalten, lauert beim Starten des Fahrzeugs am nächsten Tag eine böse Überraschung. Wenn die Autobatterie ständig leer ist, kann das zudem an einem dauerhaft eingeschalteten Verbraucher im Fahrzeug liegen – die Ursache dafür ist oft erst in den Tiefen der Fahrzeugelektronik zu finden. Auch bei Defekten an der Lichtmaschine ist eine leere Batterie vorprogrammiert, weil der Stromspeicher dann während der Fahrt nicht auf- bzw. nachgeladen werden kann. Das heißt: Die elektrischen Verbraucher im Fahrzeug „saugen“ die Batterie leer, ohne dass die verbrauchte Energie ersetzt wird. Ähnlich ist die Situation bei einem defekten Lichtmaschinenregler, der die während des Ladevorgangs zugeführte Stromstärke und Spannung der Autobatterie regelt. Ein dauerhaft zu hoher Ladestrom der Autobatterie führt zu einer Überladung und schädigt die Batterie nachhaltig, während ein zu geringer Ladestrom die leere Autobatterie nur teilweise lädt und sogar eine tiefentladene Batterie nach sich ziehen kann.

Tiefentladung einer Batterie

Die Art der Fahrzeugnutzung wirkt sich auch auf den Ladezustand der Batterie aus. So ist es der Lichtmaschine bei kurzen Strecken gar nicht möglich, die leere Autobatterie wieder aufzuladen, weil mehr Energie verbraucht als ersetzt wird. Ein nicht abgeschaltetes Steuergerät entnimmt bei abgestelltem Auto unnötig Strom, was zu einer vollständigen Tiefentladung der Batterie führen kann. Eine solche Tiefentladung kann sogar durch längere Nichtbenutzung des Wagens oder bei einem Kurzschluss hervorgerufen werden. Die Folge: Das Auto startet nicht.

Autobatterie leer – was tun? Starthilfe durch Überbrücken

Fachmann prüft mit einem Belastungstester, ob die Autobatterie defekt ist

Um die Ursache für die leere Autobatterie herauszufinden, kann das Fahrzeug zunächst unter Zuhilfenahme eines Spenderfahrzeugs oder einer Starthilfebatterie gestartet werden. Mit einem ausreichend dimensionierten Starthilfekabel gelingt es, den Motor durch eine Stromspende eines zweiten Autos (Spenderfahrzeug) anzulassen. Dazu sind die Pluspole beider Autobatterien mit dem roten Starthilfekabel zu verbinden. Anschließend wird der Motor des Spenderfahrzeugs gestartet und an diesem Auto das Licht eingeschaltet, um die Lichtmaschine zur Höchstleistung anzuregen. Erst dann werden die Minuspole der entladenen Batterie und der Starterbatterie verbunden. Nach dem Fremdstart kann die Lichtmaschine im Idealfall die leere Autobatterie wiederaufladen.

Auto startet nicht trotz Starthilfe

Sollte das Auto trotz der Energiespende nicht anspringen, empfiehlt sich eine Prüfung der Kontakte am Starthilfekabel sowie der Pole der entladenen Batterie – im Zweifel sind diese zu reinigen. Eine weitere Option zum Starten des Motors ist – zumindest bei Schaltwagen – das Anschieben. Dabei ist bei rollendem Fahrzeug im zweiten Gang bei eingeschalteter Zündung die Kupplung langsam kommen zu lassen.

Autobatterie leer – wie lange fahren?

Wenn der Motor nach der Starthilfe wieder läuft, ist eine längere Fahrt zum Aufladen der leeren Autobatterie notwendig – dabei sollten Sie möglichst auf der Landstraße oder Autobahn und nicht im Stadtverkehr fahren. Während einer halbstündigen Fahrt lädt sich die leere Autobatterie wieder so weit auf, um für den nächsten Start gerüstet zu sein. Beim nächsten Startversuch entscheidet sich dann, ob das Problem behoben ist oder ob die Autobatterie ständig leer ist. Verweigert die Starterbatterie weiterhin den Dienst, sollten Sie eine Werkstatt aufsuchen. Die Spezialisten vor Ort können mit einem Batterietestgerät feststellen, ob die Batterie defekt ist. Bei älteren Autobatterien, die ständig leer sind, ist ein Wiederbeleben manchmal durch Auffüllen mit destilliertem Wasser möglich. Wenn eine neue Autobatterie leer ist, kann durchaus auch ein herstellerseitiger Defekt vorliegen. In diesem Fall können Sie die Garantie des Anbieters in Anspruch nehmen.

Leere Autobatterie tauschen – selbst oder in der Werkstatt?

Leere Autobatterie wird in der Werkstatt gewechselt

Bei älteren Fahrzeugen ist das Austauschen einer leeren Batterie oft noch in Eigenregie möglich – vorausgesetzt, Know-how und passendes Werkzeug sind vorhanden. Bei modernen Fahrzeugen ist nach dem Wechsel der leeren Autobatterie das Steuergerät des Fahrzeugs wieder anzulernen, da es sonst zu Fehlermeldungen kommen kann. Ob dieser Anlernprozess bei Ihrem Fahrzeug notwendig ist, können Sie direkt bei einer Werkstatt fragen. Im Zweifel gilt immer: Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie die leere Autobatterie in der Werkstatt tauschen. So werden Folgeschäden durch eine fehlerhafte Montage der Batterie ausgeschlossen. Bei FairGarage können Sie nach Eingabe Ihrer Fahrzeugdaten Preise bei Werkstätten in Ihrer Umgebung einsehen und den Wechsel der leeren Autobatterie bei Bedarf bequem online buchen.

Neue Batterie – wohin die alte entsorgen?

Die Altbatterieentsorgung stellt in Deutschland kein Problem dar. Üblicherweise übernimmt die Werkstatt, bei der Sie die neue Batterie erwerben, die fachgerechte Entsorgung der leeren Autobatterie. Tipp: Wenn Sie die alte Batterie selbst dort abgeben, wo sie gekauft wurde, erhalten Sie ein Pfandgeld von 7,50 Euro zurück. Beim Kauf einer neuen Batterie ist es nicht relevant, woher die Defekte rühren.

So können Sie eine leere Autobatterie vermeiden

Wenn Sie diese Empfehlungen befolgen, können Sie die Lebensdauer Ihrer Batterie erhalten und böse Überraschungen beim Starten Ihres Fahrzeugs vermeiden:

  • Regelmäßige Batteriechecks im Rahmen der Inspektionen
  • Starten des Wagens mit möglichst wenigen Verbrauchern
  • Rechtzeitiger Wechsel der Batterie bei nachlassender Kapazität
  • Die eingebaute Batterie bei längerem Stillstand des Wagens an ein geeignetes Ladegerät anschließen