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Eine qualifizierte Karosseriewerkstatt bei FairGarage leicht gefunden

Moderne Fahrzeuge werden nicht umsonst als rollende Smartphones bezeichnet. Der Anteil verbauter Elektronik- und Assistenzsysteme hat längst ein Level erreicht, der noch vor einigen Jahren Flugzeugen vorbehalten war. Entsprechend sind auch die Anforderungen an Karosseriewerkstätten deutlich gestiegen: Neben der Wiederherstellung einer einwandfreien Optik muss auch sicher gestellt sein, dass bei Sicherheit und Komfort nach erfolgter Instandsetzung keinerlei Abstriche gemacht werden müssen. Damit dies möglich ist, brauchen Karosseriefachbetriebe topmoderne Werkstattausrüstung, hochqualifizierte Mitarbeiter und einen tagesaktuellen Zugang zu den Reparaturinformationen der jeweiligen Fahrzeughersteller.

Eine zertifizierte Karosseriewerkstatt mit moderner Ausstattung, Datenzugang zu Herstellerinformationen und Reparaturanweisungen sowie qualifiziertem Fachpersonal in Ihrer Nähe finden Sie wie immer über die FairGarage-Werkstattsuche. Alle teilnehmenden Lackier- & Karosseriefachbetriebe sind Meisterwerkstätten, die nach Herstellervorgaben arbeiten und dabei Original- bzw. Markenersatzteilen verwenden. Bei einem Versicherungsfall übernimmt der Partner-Karosseriefachbetrieb aus unserer Auflistung die gesamte Abwicklung des Schadens mit der Kfz-Versicherung.

Unsere Partner-Karosseriefachbetriebe bieten Karosseriearbeiten aller Art an:

  • Karosserieinstandsetzung (Unfallinstandsetzung, Hagelschadenreparatur, etc.)
  • Smart Repair
  • Austausch der Karosserieteile
  • Lackierarbeiten & -Reparaturen
  • Autoglas-Reparatur & Austausch
  • Steinschlagreparatur

Bitte beachten Sie, dass bei den meisten Karosseriearbeiten ein Angebot bzw. Kostenvoranschlag ohne Begutachtung des Fahrzeuges vor Ort nicht möglich ist.  Den Besichtigungstermin können Sie über FairGarage unverbindlich online anfragen.

In diesem Artikel finden Sie die folgenden Informationen:

Wie erkennt man einen qualifizierten Karosseriebetrieb?

Autoreparatur in einem Karosseriefachbetrieb

Um einen entsprechend ausgestatteten Karosseriewerkstatt zu finden, können sich Autofahrer an der Signalisation orientieren: der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) e.V. legt strenge Qualitätsmaßstäbe an seine Mitglieder an. Nur wer in die Handwerksrolle eingetragen und Mitglied der örtlichen Innung ist, sowie einen umfangreichen Anforderungskatalog erfüllt, darf das Logo Karosseriefachbetrieb an seiner Fassade und in der Kundenwerbung verwenden. Neben diesem allgemeinen Qualitätssiegel gibt es noch Karosseriewerkstätten, die weitere Standards umgesetzt haben: Caravan-Fachbetriebe setzen neben Pkw und kleineren Nutzfahrzeugen auch Reise- und Freizeitmobile instand, Oldtimer-Fachbetriebe kümmern sich um automobile Klassiker. Besitzer von alternativ betriebenen Fahrzeugen sollten nach dem im August 2021 eingeführten Siegel „E-Mobilität-Fachbetrieb“ Ausschau halten. Dort werden die besonderen Voraussetzungen für die Reparatur batteriegetriebener und Hybrid-Modelle erfüllt.

Neben diesen Qualitätssiegeln der Karosserie- und Fahrzeugbauer-Innung erfüllen auch die Werkstattnetze, die vor allem für Kfz-Versicherungen, Leasing- und Mietwagenfirmen sowie sonstige Großkunden tätig werden, alle Standards der modernen Unfallreparatur: Beispielhaft genannt seien hier die Mitgliedsbetriebe des Bundesverbands der Partnerwerkstätten BVdP mit ihrem Leistungsversprechen m.o.r.e. (mein optimales Reparatur Erlebnis) oder die Eurogarant-Fachbetriebe. Die Kfz-Sachverständigen-Organisation DEKRA vergibt darüber hinaus seit vielen Jahren ein Qualitätssiegel für K&L-Betriebe.

Welche Arbeiten werden in einer Karosseriewerkstatt durchgeführt?

Die Reparatur verunfallter Kraftfahrzeuge umfasst eine ganze Reihe von Tätigkeiten rund um das Richten und Instandsetzen von Karosserieblechen und weiteren Fahrzeugteilen. Dazu gehören unter anderem das Austauschen beschädigter Komponenten, die Instandsetzung durch Schweiß- oder Klebearbeiten, die Bearbeitung und Verbindung von Stahl, Aluminium und Kunststoffen, das Richten von Rahmenschäden mit Meß- und Richtbanksystemen oder das Ausbeulen verformter Metallteile. Daneben müssen An- und Einbauteile de- und remontiert werden, Zusatzeinrichtungen und Zubehör wie Schiebedächer, Zentralverriegelungen etc aus- und eingebaut oder Windschutzscheiben ausgetauscht werden. Nach erfolgter Reparatur ist neben der Fahrfähigkeit des kompletten Fahrzeugs auch die Funktion elektronischer Systeme wie etwa Fahrerassistenten, Klimaanlagen oder sonstiger Baugruppen zu prüfen. Führt der Betrieb auch Lackierarbeiten durch, gehören die Arbeitsschritte von Vorbereitung über Beschichtung und Trocknung bis hin zum Finish zum Anforderungsprofil.

Welche Ausstattung muss ein Karosseriefachbetrieb vorhalten?

Autoreparatur in einer Karosseriewerkstatt

Um diese vielfältigen Arbeiten an modernen Fahrzeugen durchführen zu können, ist eine umfangreiche Werkstattausrüstung des Karosseriefachbetriebs notwendig: von verschiedenen Zangen, Schleifmaschinen und Sägen über Schweißgeräte und Hebebühnen bis hin zu Richtbänken sowie Einstellgeräten oder Diagnose- und Prüfwerkzeugen für elektrische und elektronische Systeme. Für die Reparatur von Aluminiumkarosserien sind entsprechende Tools vorzuhalten, die getrennt von Stahlwerkzeugen aufzubewahren sind. Auch auf die Bearbeitung von Kunststoffen und den Austausch von Fahrzeugglas muss die Werkstatt samt ihren Mitarbeitern vorbereitet sein. Zudem sind verschiedene Sachkundeschulungen für den Umgang mit Klimaanlagen, Airbags und pyrotechnischen Sicherheitssystemen wie Gurtstraffern, Kaltfügeverfahren oder Fahrerassistenzsystemen nachzuweisen.

Wenn die Karosseriewerkstatt auch Elektrofahrzeuge instandsetzen möchte, muss mindestens eine fachkundige Person zur Arbeit an Hochvoltsystemen beschäftigen. Neben spezieller Werkstatt-, Schutz-, Kennzeichnungs- und Absperrausrüstung sind auch befestigte Abstellflächen für E-Fahrzeuge und spezielle Löschdecken nachzuweisen. Neben verschiedenen Arbeitsschutzauflagen sind auch Umweltvorgaben zu erfüllen, etwa was Abfallresorgung und Recycling angeht.

Warum ist eine Besichtigung des Fahrzeugs vor Beginn der Karosseriereparatur wichtig?

Wie die umfangreichen Anforderungen an die Ausstattung, Qualifizierung und Zertifizierung einer Karosseriewerkstatt unterstreichen, ist die Instandsetzung aktueller Fahrzeugmodelle nicht nur Handwerk auf höchstem Niveau sondern auch Arbeit an modernster High Tech. Durch die meist unmittelbar in der Karosserie verbauten Sensoren für Fahrerassistenzsysteme, unterschiedliche Werkstoffe und immer kleinere Spaltmaße ist eine Unfallreparatur höchst anspruchsvoll. Dabei haben ganz unterschiedliche Faktoren einen Einfluss auf den möglichen Reparaturweg und die dadurch entstehenden Kosten: Wurden bei einem auf den ersten Blick nur oberflächlichen Schaden in Wirklichkeit empfindliche Elektronikbauteile in Mitleidenschaft gezogen? Darf an der jeweiligen Anstoßstelle überhaupt repariert werden und mit welchen Instandsetzungsmethoden? Welche Schritte sind zu unternehmen, damit elektronische Helfer nach Abschluss der Instandsetzung wieder verlässlich funktionieren?

Wie rechnet die Karosseriewerkstatt mit der Kfz-Versicherung ab?

Nachdem die Schadenhöhe durch den Kostenvoranschlag des Instandsetzungsbetriebes oder das Gutachten eines Kfz-Sachverständigen festgestellt wurde, kann der Autofahrer seine Werkstatt mit dem Beginn der Unfallreparatur beauftragen. Da er als Auftraggeber – unabhängig davon, ob die Kosten durch seine eigene Kaskoversicherung oder eine gegnerische Haftpflichtversicherung übernommen werden sollen – für die Bezahlung der Werkstattrechnung haftet, wird er in den meisten Fällen eine Reparaturkosten-Übernahme durch den Versicherer mit Sicherungsabtretung unterschreiben. Die Assekuranz wird auf Basis dieses Formulars die Reparaturkosten unmittelbar an die Werkstatt zahlen – bei geklärter Schuldfrage und voller Haftungsübernahme komplett, hat der Kunde eine Teilschuld zugesprochen bekommen, muss er den Differenzbetrag bei Abholung selbst übernehmen.