Was kostet ein Zahnriemenwechsel?

Zahnriemenwechsel Angebote
vergleichen, Termin vereinbaren

Zahnriemenwechsel-Angebote vergleichen:

Fahrzeug wählen
Zu kompliziert?

Ohne Fahrzeug und Service eine Werkstatt in Ihrer Nähe finden und ein Angebot für Ihr Fahrzeug anfragen.

Zur Werkstattsuche

Service wählen

Region wählen

Ausstattung wählen

Was darf der Zahnriemenwechsel kosten? Preisvergleich, Werkstattsuche und Termine

Vor einem Werkstattbesuch will ein Autofahrer natürlich wissen, was so ein Zahnriemenwechsel kostet. Dabei gibt es große Unterschiede. Je nachdem, welches Auto Sie fahren und für welche Werkstatt Sie sich entscheiden, können die Kosten höher oder niedriger ausfallen. Zwar sind die Kosten für den Zahnriemenwechsel recht hoch, aber ein hinausgezögerter Wechsel kann noch teurere Folgen haben. Wenn ein Zahnriemen reißt, führt dies bis auf bei wenigen Motoren zu einer schweren Beschädigung.

Wir von FairGarage helfen Ihnen, die beste Werkstatt zum besten Preis zu finden. Auf FairGarage können Sie die Kosten für den Zahnriemenwechsel an Ihrem Auto bei freien und Markenwerkstätten unverbindlich vergleichen. Gleich können Sie den Termin für den Zahnriemenwechsel mit oder ohne Wasserpumpe zum Festpreis online vereinbaren.  Bei noch offenen Fragen können Sie gerne eine kostenfreie Anfrage an die Werkstatt stellen.

Der Preis für den Zahnriemenwechsel inkl. Wasserpumpe bei FairGarage beinhaltet:

  • Materialkosten: Reparatursatz Zahnriemen (inkl. Spannrolle und Umlenkrolle) in Original- / Identqualität
  • Materialkosten: Reparatursatz Wasserpumpe in Original- / Identqualität
  • Arbeitskosten: Wasserpumpe ausbauen und einbauen
  • Arbeitskosten: Zahnriemen ausbauen und einbauen
  • Arbeitskosten: Kühlflüssigkeit wechseln (zzgl. Preis für Kühlflüssigkeit)

Der Preis für den Zahnriemenwechsel ohne Wasserpumpe bei FairGarage beinhaltet:

  • Materialkosten: Zahnriemen Reparatursatz (inkl. Spannrolle und Umlenkrolle) in Original- / Identqualität
  • Arbeitskosten: Umlenkrolle ausbauen und einbauen
  • Arbeitskosten: Zahnriemen ausbauen und einbauen

In diesem Artikel finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Kosten des Zahnriemenwechsels:

Die Kosten für den Zahnriemenwechsel im Überblick

Nahaufnahme eines ausmontierten Zahnriemens und der Zahnräder

Die Kosten für den Zahnriemenwechsel werden von teils umfangreichen und komplizierten Arbeiten beeinflusst. Einen neuen Satz Zahnriemen in Originalqualität kann man ab etwa 80 EUR erhalten. Die Spannrolle und Umlenkrolle sind im Preis mit inbegriffen. Zahnriemenwechsel werden bei einer großen Inspektion vorgenommen. Auch macht es einen großen Preisunterschied, ob Sie nur den Zahnriemen erneuern lassen, oder auch die Wasserpumpe mitgewechselt wird. Die Preise für eine neue Wasserpumpe liegen je nach Fahrzeug zwischen 100 und 400 Euro. Bei einem Zahnriemenwechsel inklusive Wasserpumpe kommt auch der Kühlflüssigkeitswechsel zu den Kosten dazu.

Die genauen Kosten für den Zahnriemenwechsel mit oder ohne Wasserpumpe in Ihrer Umgebung können Sie auf FairGarage berechnen lassen und vergleichen. Bei jedem Werkstattangebot sind die Preisdetails für den Zahnriemenwechsel transparent aufgezeigt. So erfahren Sie genau, wie hoch die Arbeitskosten für den Wechsel sind und was der neue Zahnriemen kostet.

Wann ist der Zahnriemen zu wechseln?

Der Zahnriemen, auch Steuerriemen genannt, unterliegt einem gewissen Verschleiß und ist in vom Hersteller vorgeschriebenen Intervallen zu wechseln. Die Intervalle unterscheiden sich je nach Fahrzeug und liegen zwischen 60.000 km bei älteren Autos und 240.000 km bei modernen Fahrzeugen. Bei modernen Autos ist die Wartungsintervall deutlich größer, weil unter anderem die Wasserpumpe oft über einen separaten Keilrippenriemen angetrieben wird, was natürlich den Zahnriemen wesentlich entlastet.

Außerdem ist es wichtig, das Alter des Zahnriemens zu beachten. Je nach Hersteller sollte ein erster Zahnriemenwechsel nach etwa 5 - 6 Jahren vorgenommen werden. Spätestens aber nach 10 Jahren steht der Zahnriemenwechsel bei den meisten Fahrzeugen an. Die genauen Angaben zu den Wartungsintervallen des Zahnriemens und zu den zeitlichen Vorgaben finden Sie im Serviceheft Ihres Autos.

Zahnriemen oder Steuerkette? Manche Motorenkonstrukteure entscheiden sich bei einem Motor für eine Steuerkette. Für den Wechsel der Steuerkette schreiben viele Hersteller kein Wartungsintervall vor, weil sie normalerweise ein ganzes Autoleben lang hält. Eine Steuerkette wechselt man nur in sehr seltenen Fällen. Das liegt daran, dass sie im Ölbad läuft und sich im Motorgehäuse befindet. Dadurch ist die Kette geschützt. Allerdings muss sie in festgelegten Intervallen oder bei Geräuschen kontrolliert und gegebenenfalls nachgespannt werden.

Hier gibt es mehr Informationen zum Steuerkettenwechsel.

Gerissener Zahnriemen: Totalschaden des Motors

Überaltert der Zahnriemen, besteht die Gefahr, dass er an Spannung verliert, überspringt oder reißt. Ein früh erkannter Mangel kann später einige Euro bei der Reparatur sparen. Ist der Zahnriemen erst gerissen, sind die Reparaturkosten meist um ein Vielfaches höher – sofern eine die Reparatur überhaupt noch möglich ist. Reißt ein Zahnriemen und an einem der Zylinder stehen die Ventile offen, hämmert der Kolben mit voller Wucht dagegen. Die Ventilteller werden verbogen und die Kolben werden beschädigt. Die Kurbelwelle kann durch den Schlag verbogen werden und die Pleuel können knicken und brechen. Wenn erst die Ventile, Nockenwelle, Kurbelwelle oder andere Bauteile im Motor in Mitleidenschaft gezogen wurden, kommt in aller Regel jede Hilfe zu spät.

Es gibt zwar sogenannte "Freiläufer"-Motoren, bei denen ein Abriss des Zahnriemens nicht zu einem Motorschaden führt. Aber dabei handelt es sich in den meisten Fällen um ältere Motoren mit geringer Verdichtung .  Auf hoch verdichtende Diesel- und Turbomotoren trifft dies nicht zu. Die haben einen kleineren Verdichtungsraum – das ist der Platz über dem Kolben, wenn er den oberen Totpunkt durchläuft. Ist der Verdichtungsraum klein, haben die Ventile dort keinen Platz, wenn sie geöffnet sind.

Kostenfaktoren beim Zahnriemenwechsel

Die Kosten für einen Zahnriemenwechsel variieren u.a. aufgrund folgender Faktoren:

  • je nach Wechsel mit oder ohne Wasserpumpe;
  • nach Qualität des neuen Zahnriemens und anderer Ersatzteile;
  • nach Fahrzeug;
  • nach Arbeitsaufwand.

Zahnriemenwechsel: Preise für die Ersatzteile

Ein neuer Zahnriemen mit der Wasserpumpe

Bei einem Zahnriemenwechsel wird nicht allein der Zahnriemen, sondern gleich mehrere Ersatzteile ausgetauscht. Dazu gehören unter anderem die Führungsrolle, Spannrolle und die Umlenkrolle. Je mehr an Teilen benötigt wird, desto höher sind folglich auch die Kosten für den kompletten Zahnriemenwechsel. Jeder Hersteller hat eigene Preise für seine Ersatzteile, und es werden oft Zahnriemensätze für den Zahnriemenwechsel angeboten. Diese unterscheiden sich je nach Modell und Motor.

Ein neuer Satz Zahnriemen kostet in Originalqualität ab etwa 80 Euro. Inbegriffen sind neben den Kosten für den Zahnriemen (in Original- oder Identqualität) auch die Spann-/Umlenkrollen. Dafür hält ein originaler Zahnriemen einige zehntausend  Kilometer. Ein Nachbauteil ist hingegen oft von minderwertiger Qualität und hält wesentlich weniger Kilometer durch. Bei einem neuen Original-Zahnriemen müssen Sie sich in naher Zukunft keine Sorgen um einen gerissenen Zahnriemen machen. Ein gerissener Zahnriemen verursacht hingegen sehr hohe Kosten. Am Ende profitieren Sie bei Original-Teilen von einem längeren Wechselintervall und müssen die Werkstatt nicht so häufig aufsuchen.

Zwar ist bei den meisten Autos nur ein Zahnriemen verbaut. Aber gibt es Modelle, bei denen mehrere Zahnriemen verbaut sind. So zum Beispiel im 2.5 TDI des VW T4. Hier steuert ein Riemen die Einspritzpumpe und der andere die Nockenwelle.

Arbeitskosten beim Zahnriemenwechsel

Ein Zahnriemenwechsel ist bei fast allen Fahrzeugen mit vergleichsweise großem Arbeitsaufwand verbunden, da der Zahnriemen eng am Motor liegt und oft schwer erreichbar ist. Ein Zahnriemenwechsel dauert meistens circa 2 bis 4 Stunden. Die exakte Dauer hängt neben den zu tauschenden Bauteilen vor allem auch von der Zugänglichkeit zum Zahnriemen ab. Aus dem Grund sind in den meisten Fällen die Kosten für die Arbeitszeit ähnlich hoch oder auch wesentlich höher als die Kosten für die Ersatzteile. Unvorhergesehene Zusatzkosten können entstehen, wenn der Zahnriemen bereits gerissen ist und dadurch Schäden am Motor verursacht wurden – oder der Motor irreparabel beschädigt ist. Dann muss er getauscht werden. Bei älteren Fahrzeugen ist dies oft unwirtschaftlich.

Wie läuft der Zahnriemenwechsel ab?

Auch wenn sich der exakte Ablauf eines Zahnriemenwechsels von Modell zu Modell unterscheidet, ähneln sich folgende Arbeitsschritte bei den meisten Fahrzeugmodellen.

  • Der erste Schritt besteht darin, dass man sich Zugang zum Zahnriemen verschafft. Da sich der Zahnriemen direkt am Motor befindet und dieser von anderen Komponenten im Motorraum umgeben ist, müssen diese vorab entfernt werden. Im Extremfall muss sogar der Motor ausgebaut werden. 
  • Nach Demontage der Zahnriemenverkleidung erhält man freien Zugriff auf den Zahnriemen. Bevor der Zahnriemen entfernt wird, muss der Kolben im ersten Zylinder seinen oberen Totpunkt einnehmen und die Kurbel- und Nockenwelle fixiert werden.
  • Anschließend wird der Zahnriemen durch die Spannrolle entspannt und entfernt. In der Regel werden bei einem Zahnriemenwechsel neben dem Zahnriemen selbst auch die Spannrolle und die Umlenkrolle gewechselt. Es empfiehlt sich, im Zuge dessen auch die Wasserpumpe zu wechseln.
  • Wird die Wasserpumpe nicht gewechselt, kann nun der neue Zahnriemen eingesetzt, mit der richtigen Vorgabe gespannt und die Kurbel- und Nockenwelle aus ihrer Fixierung gelöst werden. Anschließend wird die Zahnriemenverkleidung wieder montiert und die für den Zahnriemenwechsel ausgebauten Komponenten wieder eingebaut.
  • Um zu prüfen, ob alle Komponenten richtig funktionieren, wird nun der Motor vorsichtig an der Kurbelwelle von Hand zweimal durchgedreht. Damit dreht sich die Nockenwelle einmal. So stellt man fest, dass die Ventilsteuerzeiten stimmen und die Ventile und die Kolben im oberen Totpunkt nicht zusammenstoßen.

Technische Unterschiede beim Wechseln eines Zahnriemens ergeben sich aufgrund der Einbauweise des Motors. Bei längs verbauten Motoren erfolgt der Wechsel von vorne, sodass meist Stoßstange sowie Kühlerpaket demontiert werden müssen, um Zugang zum Keilriemen zu erhalten. Bei quer verbauten Motoren kann der Wechsel in der Regel über das rechte vordere Radhaus durchgeführt werden, nachdem das Rad sowie die Radhausverkleidung demontiert wurde.

Kosten für den Zahnriemenwechsel inkl. Wasserpumpe

Kostengünstiger Zahnriemenwechsel in der Werkstatt

Ein Wechsel der Wasserpumpe bei einem Zahnriemenwechsel ist aus mehreren Gründen absolut ratsam. Bei einer Wasserpumpe handelt es sich um ein Verschleißteil. Da sie meistens direkt hinter dem Zahnriemen sitzt, kann diese mit einem minimalen Mehraufwand gewechselt werden. Außerdem ist es möglich, dass der neue Riemen nach dem Wechsel ein anderes Spiel als der ausgetauschte Zahnriemen hat. Dann treibt der neue Zahnriemen die Wasserpumpe nicht mehr korrekt an. Muss die Wasserpumpe nachträglich gewechselt werden, werden die gleichen Demontagearbeiten nochmals durchgeführt und das kostet nochmal Geld.

Deswegen wird in der Regel die Wasserpumpe gleich mit dem Zahnriemen erneuert. Die Kosten für eine neue Wasserpumpe liegen je nach Fahrzeug zwischen 100 und 400 Euro. Zusätzlich beim Wechsel der Wasserpumpe kommen noch die Kosten für das Erneuern der Kühlflüssigkeit hinzu. Dabei wird die Kühlflüssigkeit abgelassen, die zu- und abführenden Schläuche gewechselt und abschließend die Kühlflüssigkeit wieder aufgefüllt sowie das System entlüftet. Je nach Motor werden etwa drei bis fünf Liter Kühlwasser benötigt.

Hier im Detail über den Wechsel der Wasserpumpe informieren.

Zahnriemenwechsel: Kosten bei ausgewählten Autos

Aktuelle Kostenbeispiele 2022 für den Zahnriemenwechsel inklusive und ohne Wasserpumpe:

FAHRZEUG MODELL

KOSTEN 
INKL. WASSERPUMPE

KOSTEN 
OHNE WASSERPUMPE

Alfa Romeo 147 (190), 1.6 T.Spark Distinctive

ab 370 EUR

ab 260 EUR

Audi A3 (8PI), 1.6 Ambiente

ab 290 EUR

ab 245 EUR

Audi A6 Avant (4B5), 2.5 TDI

ab 645 EUR

ab 500 EUR

Citroen C8, 2.0 Hdi SX

ab 420 EUR

ab 200 EUR

Fiat Scudo (222), 1.9 D Basis Kasten

ab 400 EUR

ab 205 EUR

Ford Kuga (CBV), Titanium

ab 325 EUR

ab 250 EUR

Ford Mondeo Lim. (CA2), Ambiente

ab 450 EUR

ab 380 EUR

Kia Picanto (SA), 1.1 EX

ab 235 EUR

ab 190 EUR

Opel Vectra B Lim., Basis

ab 295 EUR

ab 210 EUR

Opel Insignia A Sports Tourer, Basis

ab 345 EUR

ab 270 EUR

Renault Clio 3, Authentique

ab 450 EUR

ab 330 EUR

Renault Megane I Classic (LA0), 1.6 RN

ab 445 EUR

ab 255 EUR

Seat Exeo ST (3R5), Sport

ab 460 EUR

ab 355 EUR

Seat Ibiza (6L1), Fresh

ab 340 EUR

ab 275 EUR

Skoda Yeti (5L), Active

ab 435 EUR

ab 360 EUR

Subaru Forester (S11/SG), 2.0 X Active

ab 665 EUR

ab 540 EUR

Toyota RAV 4 (A2), 2.0 Basis 4X4

ab 435 EUR

ab 320 EUR

Volvo XC 60, Basis AWD

ab 260 EUR

ab 180 EUR

VW Golf 7 Lim. (5G1/BE1), Comfortline BMT

ab 560 EUR

ab 425 EUR

VW Touran (1T2), Highline

ab 490 EUR

ab 430 EUR

Alle oben genannte Preise für den Zahnriemenwechsel (inklusive und ohne Wasserpumpe) sind Richtwerte (Arbeitskosten und Teilpreise) inklusive der Mehrwertsteuer. Diese können je nach Region und Fahrzeugmodell abweichen. Die genauen Kosten für Ihr Fahrzeug in Ihrer Region lassen sich bei FairGarage individuell kalkulieren. Stand: Feb-2022.

Kann man den Zahnriemen selber wechseln?

Auf den ersten Blick mag das Einsparen der Kosten für den Werkstattbesuch hier überlegenswert erscheinen. Man könnte den Zahnriemenwechsel auch selber machen. Aber oft hat man hierfür aber nicht das nötige Werkzeug und nicht die Arbeitserfahrung. Dabei ist ein richtig durchgeführter Zahnriemenwechsel essenziell in vielerlei Hinsicht. Selbst sehr zuverlässige Motoren können wegen eines relativ einfachen Teiles innerhalb von Sekunden kaputt gehen. Ein falsch eingebauter Zahnriemen kann schwere Schäden, bis hin zum Totalschaden des Motors zur Folge haben. Am Ende liegen dann die gesamten Kosten und der Ärger viel höher als das gesparte Geld für den Werkstattbesuch.